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Das Flüstern des Himmels


Foto Anton Kammerl, Nepal-Roman, Das Flüstern des Himmels, Roman, Julia Benkert, Dokumentarfilmerin, Schriftstellerin, Nepal, Kathmandu, Knaur, Lesereise

Ein bewegendes Frauenschicksal zwischen Spiritualität und Rebellion. 

 

Daya muss miterleben, wie ihre Eltern zu Beginn des nepalesischen Bürgerkriegs grausam ermordet werden. Von ihrer Schwester Leela fehlt seitdem jede Spur. Daya verstummt. Erst in einem buddhistischen Kloster findet sie ihre Stimme wieder. Sie lernt eine Gesangstechnik, die eigentlich nur Männern vorbehalten  ist. Ein Produzent entdeckt ihre Stimme. Bald erobert sie mit ihren Liedern die  Welt. Dabei möchte sie gar keine Karriere als  Künstlerin machen, sie will der Welt das Schicksal ihres Landes vor Augen führen - und sie will ihre Schwester wieder-finden. Doch als sie Leela endlich gegenübersteht, wird Daya mit einer bitteren Wahrheit konfrontiert.

 

336 Seiten, HC, Knaur, 2.11. 2015, 19,99 €

Reaktionen


Julia Benkert, Debüt, Pressestimmen, Das Flüstern des Himmels, Manifest, Nepal, singende Nonne
AZ, 2.12.2015

"Julia Benkerts dramatischer und aufwühlender Schicksalsroman vor der majestätischen Kulisse des Himalaya hat mich von der ersten Seiten an gefangen genommen"

Buchmarkt November 2015

 

"spannender und geheimnisvoller Nepalroman"

Thüringische Landeszeitung, 18.12.2015

 

"Benkert ist in Das Flüstern des Himmels ein unaufdringlich-kraftvolles Manifest für Menschlichkeit und Frieden gelungen."

kultur-vollzug.de, 14.12.2015

 

"Mit diesem bewegenden Roman hat es Julia Benkert geschafft, dass sich ihre Leser mit Nepal und seinen Einwohnern beschäftigten - ein sehr gelungener Debütroman!"

Lesen und Hören (Blog), 09.12.2015

 

"Ein Rausch von Farben, Geräuschen, Gerüchen, Gewalt und viel Gefühl. In diesem Roman von Julia Benkert wird man entführt in eine andere Welt. Nach Nepal, wo man selbst trotz schlimmster Umstände sein möchte und mitgerissen werden will von Mut und Menschlichkeit. Berührend, dieses Buch!"

Amazon, 29.01.2016

  

hr 2 - kultur café, 25.4.2016, 10 min    Interview: Ruth Fühner

Literatur im Kirchenradio, 5.1.2016, 18 min    Interview: Gabie Hafner

wie es dazu kam


Interview, 5.20 min

VOM FILM ZUM ROMAN 

2010 reist Julia Benkert nach Nepal, um für einen Dokumentarfilm über die singende Nonne Ani Choying zu recherchieren. Das Land hat zu dem Zeitpunkt einen verheerenden Bürgerkrieg hinter sich, der von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde. Julia Benkert versucht mehr über die maoistischen Rebellen zu erfahren. Bald begreift sie, dass sie auf einen Stoff gestoßen ist, von einer Wucht und Größe, wie man ihn nur selten findet. Gleichzeitig muss sie erkennen, dass sie diesmal mit dokumentarischen Mitteln nicht weiterkommt. Um der Realität dieses mystischen, gleichzeitig völlig zerstörten Landes mit seinen außergewöhnlichen Menschen wirklich nahe zu kommen, muss sie die Geschichte fiktiv erzählen....

 recherche in Nepal, 2010


buchtaufe, Literaturhaus münchen, 23.10.2015 


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Foto: Heike Bogenberger
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Foto: Heike Bogenberger

Literaturfest münchen 22.11.2015


Julia Benkert, Literaturfest München,  Literatur aus Krisengebieten, front:text:Kontext, "Das Flüstern des Himmels"
Foto: Juliana Krohn

FRONT:TEXT:KONTEXT - TEIL 1 POETOLOGIE

KÜNSTLERISCHE AUSEINANDERSETZUNG IN KRISENGEBIETEN 

 

Schon am ersten Wochenende des Literaturfestes wurden die wirklich wichtigen und großen Fragen für die Literatur(form) in Zeiten wie diesen gestellt: Wie sieht eine Poetologie in Zei-ten der Flucht, des Terrors, des Krieges aus? Lassen sich die derzeitigen Zustände angemes-sen in Literatur, Musik, Film … überführen?   Julia Benkert, Dokumentarfilmerin, die für eine Dokumentation über den Bürgerkrieg in Nepal gerade an die Grenzen des Dokumen-tarischen gestoßen ist. Mit ihrem Roman „Das Flüstern des Himmels“ macht sie die Zerrissen-heit, die durch die Familien ging, den Schock, das Trauma der Bevölkerung, den Krieg empa-thisch erfahrbar."

mucbook.de

 

"Die Dokumentarfilmen und Autorin Julia Benkert sah das ähnlich: In komplexen, brutalen Situationen wie dem Bürgerkrieg in Nepal, über den sie einen Roman geschrieben hat, könnten nur sehr persönliche, fiktionale Geschichten verständlich machen, wie unmöglich es oft ist, zwischen den "Guten" und den "Bösen" zu unterscheiden."

 SZ , 23.11.2015

 

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